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Versicherungskammer Bayern führt webbasierte Lernwelt für ihr neues Vertriebssystem ein

Die heterogene Struktur der zu schulenden Anwender war die Herausforderung, die die Versicherungskammer Bayern (VKB) zusammen mit tts kreativ und motivierend gelöst hat. Eine „sanfte Verpflichtung“ zur Teilnahme an der Lernwelt und ein klug aufgebautes Zertifizierungsprogramm führen zur Akzeptanz durch die Nutzer.

Tag für Tag werden acht bis zehn Vertriebsstellen im Konzern VKB auf das neue Vertriebssystem AloA umgestellt. Bis Jahresende 2016 sollen alle rund 4.000 Vertriebsmitarbeiter damit arbeiten können, ganz gleich ob der Vertriebspartner jung oder alt, IT-nah oder eher internetskeptisch ist. In ländlichen Gegenden in Brandenburg und der ländlichen Pfalz genauso wie in dem urbanen Berlin oder München. Wie holt man so verschiedene Menschen in ein Boot und begeistert sie für etwas Neues?

Modernität mit „Always online“

Anlass für den Rollout des neuen webbasierten Vertriebssystems waren gestiegene Anforderungen der Nutzer, denen das alte System nicht mehr genügen konnte. So war es zum Beispiel während des Beraterbesuchs beim Kunden vor Ort nicht möglich, eine Adressänderung einzugeben. Per E-Mail oder Telefonat erhielt der Innendienst die Informationen und gab sie ins Bestandssystem ein. Das war umständlich und wenig zeitgemäß.

Das neue Vertriebssystem hingegen gibt den Vertriebspartnern – Sparkassen- oder Bank-Mitarbeitern sowie Agenturen – die Möglichkeit, mit dem Tablet tagesaktuell und sekundengenau die neuesten Informationen aus dem Bestand zu generieren. Dafür benötigen sie nur noch einen Internetzugang und einen Browser. In Kooperation mit einer ausgewählten Gruppe von Vertriebspartnern ist die Always-online-Anwendung – kurz AloA – entwickelt worden. Sie ist zu jeder Zeit und überall verfügbar und bietet dem Vertrieb sowohl Daten in Echtzeit als auch die Möglichkeit, Abschlüsse direkt vor Ort zu tätigen. Ein echter Mehrwert für die Vertriebspartner, doch auch eine ganz neue Anwendung, deren Gebrauch gelernt werden will.

Effektive, zeitsparende und kostengünstige Schulungen – mit der AloA-Lernwelt ist uns das gelungen. Bei der Gestaltung hat tts eine große Rolle gespielt und uns tatkräftig unterstützt.

 

Eine Lernwelt, die den Vertriebspartnern Spaß macht

Effektiv, zeitsparend und kostengünstig sollten die Schulungen zum neuen Vertriebssystem sein. „Mit der AloA-Lernwelt ist uns das gelungen. Bei der Gestaltung hat tts eine große Rolle gespielt und uns tatkräftig unterstützt“, sagt Marek Kubek, Gebietsdirektor im Konzern VKB, der das Projekt AloA-Lernwelt vor rund 18 Monaten startete. „Mit E-Learning haben wir bereits seit 2009 viele Erfahrungen“, erinnert sich dazu Bernhard Bothner, IT-Trainer im Konzern.

Die große Akzeptanz sei jedoch bisher nicht erreicht worden. Mit der Einführung der tt performance suite im Jahr 2015 wurde daher für die Schulung von AloA ein ganz neuer Ansatz gewählt. Das als Schulungskaskade aufgebaute Lernkonzept beinhaltet als Basis die obligatorische AloA-Lernwelt. Darauf aufbauend stehen vertiefende Online-Seminare und auf Wunsch Präsenzveranstaltungen sowie eine Hotline zur Anwenderbetreuung zur Verfügung.

Interaktives Lernen – besseres Lernen

Die AloA-Lernwelt ist ein Selbstlernprogramm mit interaktiven Schulungen, das den Anwendern das neue Vertriebssystem Schritt für Schritt näherbringt. Aufgabe der künftigen Anwender ist es, Lehrfilme zu speziellen Themen durchzuarbeiten und dabei den richtigen Umgang mit AloA zu üben. Das Programm ist in fünf Blöcke aufgeteilt, die jeweils mit einer Prüfung abgeschlossen werden. Dabei steigt der Lernende zu- Besonderes Qualitätsmerkmal in den mit der tt performance suite aufgezeichneten Lehrfilmen ist ihr hoher Grad an Interaktivität. Sie sind vertont und mit vielen nützlichen Tipps und Hinweisen animiert. Das setzt zusätzliche Lernanreize.

Die Qualität stimmt

Das gut durchdachte Konzept trifft auf eine außergewöhnlich hohe Akzeptanz. Die Vertriebspartner haben ein großes Interesse, das neue Vertriebssystem vorab kennenzulernen. Spätestens sechs Wochen vor dem Rollout setzen sie sich mit den 15 Lehrfilmen auseinander, verwenden hochmotiviert die Handbücher und Dokumentationen und gehen ihren Weg bis zum Kapitän – jeder in seinem eigenen Tempo. nächst vom Status Schiffsjunge auf zu Matrose, dann zum Bootsmann, Steuermann und Ersten Offizier bis hin zum Kapitän. Nur als Kapitän kann er in der nächsten Stufe an Online- Seminaren teilnehmen und / oder in einer weiteren Stufe regionale Präsenzveranstaltungen besuchen.