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360° Learning – Lernen mit Emotionen

Neues tts Produkt „360° Learning“: exploratives Lernen in der virtuellen Realität

Man erinnert sich stärker an Situationen, bei denen man emotional involviert ist und das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Daher ist das 360° Learning in der virtuellen Welt die perfekte Ergänzung zu klassischen Lernmethoden. Mit einer VR-Brille haben Lernende die Möglichkeit, tief in das Anwendungsszenario einzutauchen. Was früher reine Zukunftsvision war, ist heute eine bezahlbare Technik geworden – beispielsweise für Sicherheitstrainings, Anlagenschulungen oder im Onboarding.

Schon immer waren stereoskopische Diabetrachter bei Kindern ein Renner. Mittlerweile ist aus dem beliebten Kinderspielzeug die VR-Brille der Gegenwart mit enormem Potenzial auf dem Weltmarkt geworden. Die Analysten von Goldman Sachs prognostizieren Virtual-Reality-Anwendungen in naher Zukunft einen größeren Umsatz als dem TV-Markt. Die Marktreife ist endlich da. tts selbst bietet hierzu das 360° Learning an. Benötigt werden lediglich eine günstige Cardboard-Brille, ein Smartphone und eine kundenspezifisch produzierte 360° Learning App. Anschließend heißt es nur noch: App herunterladen, Smartphone in die Cardboard-Brille einlegen und los geht die dreidimensionale Reise in die virtuelle Realität. Und das Beste: Die Handhabung ist extrem einfach und intuitiv.

Immersion: Volle Aufmerksamkeit durch Eintauchen in die virtuelle Realität

360° Learning heißt: Die Perspektive wechseln, sich umdrehen, kein Außenstehender zu sein, sondern mittendrin zu SEIN und eine Situation zu durchleben. Wer eine VR-Brille auf der Nase hat und als Feuerwehrmann eine virtuelle Sicherheitsbegehung durchführt, hört die Sirenen und das Aufprasseln des Löschwassers, sieht die Flammen, spürt das Adrenalin und kann sich in diesem Szenario bewegen. „Mit Virtual Reality werden Emotionen erzeugt und genau diesen Vorteil nutzen wir fürs Lernen“, erklärt Susanne Thiele, Projektleiterin Learning bei tts. Denn mit Emotionen lernt es sich erwiesenermaßen besser. Ereignisse, die mit starken Emotionen verbunden sind, bleiben im Gedächtnis hängen. Lerninformationen, die der Lernende nicht passiv konsumiert, sondern erlebt und sich aktiv erarbeitet, prägen sich tiefer ein.
Das müssen keine Horrorszenarien oder Unfälle sein. Das 360° Learning macht sich auch Gefühle wie Neugierde und die menschliche Entdeckerlust zunutze. Beim 360° Learning geht man nicht nur auf einem stringenten Lernpfad, sondern der Lernende hat die Freiheit, sich in alle Richtungen zu bewegen, sich spielerisch auszuprobieren. Daneben eignet sich 360° Learning, um Zugang zu Orten und Situationen zu vermitteln, die in Wirklichkeit nur schwer erreichbar sind oder erst noch gebaut werden müssen, wie beispielsweise Sicherheitsbereiche in Fabriken oder Eisenbahntunnel in Planung. Ebenfalls gut geeignet sind Situationen, in denen das räumliche Vorstellungsvermögen gefordert ist, oder um die Dinge zu „sehen“, die in der Realität nicht sichtbar sind. So kann man mithilfe von 360° Learning „sehen“, wie weit die Funkwellen des WLAN-Routers reichen, während man sich durch ein Gebäude bewegt. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Wie wird 360° Learning angewendet?

Bei 360° Learning spielt die wirklichkeitsgetreue Simulation des Arbeitsalltags eine wichtige Rolle. Die Distanz zwischen Lerner und Inhalt wird verringert: Der Lernende macht Erfahrungen in der virtuellen Welt, vergleicht diese mit den Erfahrungen in der wirklichen Welt – und profitiert dabei von einem deutlich gehobenen Lernerfolg. Neben dem geeigneten Inhalt sind die Länge der Lerneinheit und die geschickte Einbettung in das Lernkonzept für den Lernerfolg entscheidend. Niemand möchte eine VR-Brille über Stunden tragen. „Die große Chance des Lernens mit VR-Brille ist der Erlebnischarakter“, so Johannes Starke, tts Produktmanager Learning, „optimal ist es, das 360° Learning eingebettet in ein längeres Curriculum zielgenau dort einzusetzen, wo es seine Wirkung am besten entfalten kann. So wird die Motivation zum Lernen mit 360° Learning auf jeden Fall erhöht.“
Eintauchen in die virtuelle Welt und dann wieder auftauchen, um im klassischen Kontext weiterzulernen – ein Mehrwert im Lernen zu überschaubaren Kosten mit einer Technologie, die für jede Industrie geeignet und schon längst in unserem Alltag angekommen ist.

„Mit Virtual Reality werden Emotionen erzeugt und genau diesen Vorteil nutzen wir fürs Lernen.“  

„Optimal ist es, das 360° Learning eingebettet in ein längeres Curriculum zielgenau dort einzusetzen, wo es seine Wirkung am besten entfalten kann.“