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„Seitdem wollen alle die Orange“

Sensorspezialist SICK entwickelt agiles Schulungskonzept für die dezentrale Erstellung von QuickAccess-Inhalten.

Der Sensorspezialist SICK möchte die Mitarbeiter inmitten des digitalen Wandels optimal unterstützen und setzt auf die direkte Verfügbarkeit von relevantem Wissen am Arbeitsplatz mit dem QuickAccess – gleichzeitig wurde damit ein Lernkulturwandel im Unternehmen angestoßen.

 

Intelligente Sensoren sind wesentliche Bausteine der automatisierten Produktion und gelten als Schlüsseltechnologien für Industrie 4.0. Einer der Innovations­ und Marktführer in diesem Bereich ist die SICK AG. Mit weltweit über 50 Tochtergesellschaften und knapp 9.000 Mitarbeitern entwickelt der Konzern sensorbasierte Lösungen, die Daten sammeln, im Netzwerk kommunizieren und sich individuell an den Bedarf des Kunden anpassen lassen. 

Industrie 4.0 hat bei SICK zu einem spürbaren Wandel geführt. Das starke Wachstum bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich: „Genauso schnell wie wir wachsen, verändern sich auch unsere Prozesse“, erklärt Kristine Nass, Learning Systems & Tools Manager bei der Sensor Intelligence Academy der SICK AG. „Dieses Tempo erforderte die Ergänzung und Weiterentwicklung unseres bisherigen Schulungskonzepts.“

 

Ein Wissenspool für alle 

Industrie 4.0 hat bei SICK zu einem spürbaren Wandel geführt. Das starke Wachstum bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich: „Genauso schnell wie wir wachsen, verändern sich auch unsere Prozesse“, erklärt Kristine Nass, Learning Systems & Tools Manager bei der Sensor Intelligence Academy der SICK AG. „Dieses Tempo erforderte die Ergänzung und Weiterentwicklung unseres bisherigen Schulungskonzepts.“Die SICK AG bündelt ihre Schulungsaktivitäten in der hauseigenen Sensor Intelligence Academy, wo Themen rund um die Lern­ und Kompetenzentwicklung vorangetrieben werden und enormer Wert auf innovative Lerntechnologien gelegt wird. „Wir nutzen unser Learning­Management­ System (LMS) SIAonline für die Verwaltung und Bereitstellung von Trainingsveranstaltungen und ­unterlagen und haben auch bereits seit einigen Jahren die tt knowledge force als zentrales Tool für die E­Learning­ Erstellung im Einsatz. Bisher wurden von den Mitarbeitern erstellte E­Learnings nach einem Qualitätscheck vom Learning Media Team über unser LMS bereitgestellt. Nun wollten wir einen Schritt weitergehen und den Mitarbeitern, ergänzend zum bestehenden Lernangebot, Performance Support in Form eines zentralen Zugriffspunkts bieten“, erklärt Kristine Nass. 

Dass dringender Handlungsbedarf besteht, zeigte sich spätestens bei der Planung eines SAP­ Rollouts Anfang 2017. „Jedem Beteiligten im Unternehmen war klar, dass die Mitarbeiter für diesen Schritt eine optimale Unterstützung brauchen und neben Trainings auch ein zentraler Zugriffspunkt benötigt wird, über den auch nach dem Rollout schnell auf kurze, verständliche und aktuelle Lerninhalte zurückgegriffen werden kann“, sagt Kristine Nass und ergänzt: „Als wir den Fachbereichen die tt performance suite und ihre kontextsensitive Wissensvermittlung am Arbeitsplatz präsentierten, waren alle hellauf begeistert – jeder wollte die ‚Orange‘ der ttps.“ Der QuickAccess mit der Orange auf der Taskleiste ist der zentrale Zugangspunkt zu relevanten Informationen.

Digitale Transformation erfordert Kulturwandel 

Mit der Entscheidung für den Quick­ Access stellten sich allerdings schnell weitere Fragen: Wer erstellt bzw. kontextualisiert die Inhalte? Und wer sorgt dafür, dass die Inhalte laufend aktualisiert werden? „Spätestens in diesem Moment zeichnete sich auch bei uns ab, dass die digitale Transformation nicht nur innovative Technologie erfordert, sondern auch einen Kulturwandel“, erläutert Kristine Nass.Aufgrund der bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit ging die SICK AG die neuen Herausforderungen gemeinsam mit tts an. Innerhalb kürzester Zeit erstellten die internen SAP ­Fachbereiche unterstützt von tts 200 neue Inhalte mit der tt knowledge force. Parallel dazu definierte Kristine Nass gemeinsam mit dem Learning Media Team der Sensor Intelligence Academy einen Styleguide für interne und externe Autoren, aus dem hervorgeht, welche Kriterien die Schulungsunterlagen bei SICK erfüllen müssen und wie sie als Dokumentation, als Simulation oder als Guide aussehen sollen.

Als wir den Fachbereichen die tt performance suite und ihre kontextsensitive Wissensver mittlung am Arbeitsplatz präsentierten, waren alle hellauf begeistert.

 

KRISTINE NASS | CD HUMAN RESOURCES SENSOR INTELLIGENCE ACADEMY

Neue Rolle für Experten: Der Dokumentenmanager 

Im nächsten Schritt konzentrierte man sich auf die Frage, wer die weiteren dringend benötigten SAP­Inhalte für die Mitarbeiterunterstützung erstellen und auch bestehende Inhalte künftig aktualisieren soll. Schnell wurde klar: Die Unterstützung der Fachbereiche ist unabdingbar. „In unserer Sensor Intelligence Academy haben wir Experten, die das nötige didaktische und technische Know­how besitzen, allerdings fehlt das fachspezifische Wissen. Wir entschlossen uns daher dazu, die jeweiligen SAP ­Fachbereiche für die Erstellung und Aktualisierung der Inhalte in die Verantwortung zu nehmen und seitens der Academy ein agiles Schulungskonzept sowie optimale Unterstützung zu bieten“, sagt Kristine Nass. Kurzerhand etablierte SICK im Rahmen des Schulungskonzepts einen mehrstufigen Prozess, der die Zuständigkeiten wie auch das Prozedere bei der Abstimmung, Qualitätssicherung und Freigabe definiert. Eine zentrale Position in diesem Prozess nimmt die neue Rolle des Dokumentenmanagers ein, die für jeden der sieben SAP ­Fachbereiche eingerichtet wurde. Er wird von den Entwicklern des Fachbereichs über Änderungen oder Neuerungen informiert, sammelt und sichtet das Feedback der Anwender. Bei Bedarf stößt er die Überarbeitung von Inhalten an und gibt diese letztverantwortlich frei. 

 

 

Auch wenn SICK noch ein gutes Stück Weg vor sich hat, fällt das Zwischenfazit in jeder Hinsicht positiv aus: Gab es vorher keinen konkreten Standard, sehen alle Schulungsunterlagen jetzt einheitlich aus. Die Inhalte sind aktuell, über einen zentralen Zugriffspunkt verfügbar und in Form von Dokumentationen, IT ­Simulationen oder Guides an den jeweiligen Bedarf der Anwender angepasst. Besonders freut Kristine Nass, dass mit der Entscheidung für die tt performance suite ganz offensichtlich die richtigen Weichen gestellt worden sind. „Bei uns geht der Trend ganz klar in Richtung ganzheitlicher Performance Support. Nach den positiven Erfahrungen im SAP ­Umfeld wollen jetzt auch andere Fachabteilungen ihren Mitarbeitern die ttps mit der Orange als zentralen Zugriffspunkt auf Inhalte anbieten.“

Bei uns geht der Trend ganz klar in Richtung ganzheitlicher Performance Support.

 

KRISTINE NASS | CD HUMAN RESOURCES SENSOR INTELLIGENCE ACADEMY

Facts & Figures

  • Einführung des QuickAccess im SAP ­Umfeld, starke Nachfrage in weiteren Fachbereichen
  • Arbeitsplatznahes Lernen erhöht Prozesssicherheit und Effizienz.
  • Digitale Transformation erfordert neben technischen Innovationen auch einen Kulturwandel.
  • Standardisierung und agile Pflege der Unterlagen in den Fachabteilungen gewähr­leisten aktuelle Inhalte