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„Use Technology, Face Reality“

Mit sieben einfachen Fragen zu Konzepten der Mitarbeiterqualifizierung.

Die Antwort auf die Herausforderungen einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft in einer sich digitalisierenden Welt heißt für Unternehmen: bestmögliche Voraussetzungen für lebenslanges Lernen schaffen. Denn die Ausmaße der exponentiell verlaufenden Veränderungen sind für den Menschen nicht vorstellbar und mit dem Schlagwort „VUCA“ (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) nur grob umschrieben. Mit ihrem Portfolio-Dreiklang zur innovativen Mitarbeiterqualifizierung unterstützt tts die Unternehmen dabei, den Wandel zur Digitalisierung zu bewältigen.

Wie kann man exponentielles Wachstum begreifen? Kaum, denn unser Gehirn tickt linear, sagt tts Geschäftsführer Dr. Rolf Zajonc und führt das berühmte Beispiel vom Schachbrett mit einem Reiskorn auf. Auf den 64 Feldern werden in exponentieller Anordnung Reiskörner verteilt: 1, 2, 4, 8, 16, 32 und so weiter. Klingt kinderleicht. Man kann es sich kaum vorstellen, aber auf dem letztenFeld liegen bei dieser Rechnung Reiskörner, die ganz Deutschland mit einer hohen Schicht bedecken würden. „Dass die Digitalisierung die Welt verändern wird, ist keine Prognose mehr auf die nächsten Jahre. Wir sind schon mittendrin“, so Dr. Zajonc, „und sie führt mit ihrer Unerschöpflichkeit der Möglichkeiten zu einer Zunahme an Komplexität, an Willkürlichkeit, Mehrdeutigkeit und Unsicherheit.“

VUCA: alles im Wandel

Dafür steht die Abkürzung VUCA: Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity. Informationen fließen in einer vervielfachten Geschwindigkeit und Effizienz um die Welt, entfalten enorme Kräfte und stellen Altgewohntes infrage. Die Auswirkungen kann man sich nicht vorstellen, noch weniger prognostizieren.

Daher heißt die Antwort permanente Weiterbildung und Entwicklung zu einer agilen Anpassungsfähigkeit, um sich darauf bestmöglich vorzubereiten und damit umzugehen.

Kaleidoskop aus Software, Consulting und Learning

Die Lösungsszenarien im Unternehmensumfeld liegen dabei fast immer in der passenden Kombination von Informationstechnologie, Services und Inhalten. Aus der Erfahrung der letzten Jahre mit den drei entsprechenden tts Kompetenzen Software, Consulting und Learning verhält es sich dabei oft wie mit einem Kaleidoskop, erläutert der Geschäftsführer: Eine winzige Drehung führt zueinem komplett neuen Bild. Wie in der Digitalisierung zeige sich auch hier die Unerschöpflichkeit der möglichen Szenarien in der Mitarbeiterqualifizierung.

Um die richtige Lösung für das eigene Unternehmen zu finden, seien oft zunächst diesieben ganz einfachen Fragen „Warum? Wer? Was? Wie? Wo? Wann? Wofür?“ hilfreich. Das „Warum?“ erkläre sich mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem Bedarf nach lebenslangem Lernen. Das „Wer?“ betreffe natürlich die Verantwortlichen aus HR und IT, die sich um die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter kümmern.

Die Wissenstreppe hoch und runter

Bei der Frage nach dem „Was?“ bietet sich das Modell der Wissenstreppe von Prof. Klaus North an. Auf der untersten Stufe stehen Symbole und Syntax, die erst zusammen mit Daten eine Bedeutung erhalten, die wiederum als Information in einen Kontext zu setzen sind. „Dann erst bin ich bei Wissen. Doch Wissen an sich ist noch kein Wert. Sie müssen es zur Anwendung bringen“, begeistert sich Zajonc, „Sie müssen also zum richtigen Zeitpunkt das Richtige tun.“

Erst das führe modell- und erfahrungsgemäß zu einem ganzen Set von Kompetenzen, das schließlich die Wettbewerbsfähigkeit in Organisationen ausmache. Mit dem täglichen Wissenstransfer und der strategischen Planung des Wissensmanagements gehe tts letztlich mit seinen Kunden diese Wissenstreppe „hoch und runter“ und dies augenscheinlich mit nicht wenig Erfolg für beide Seiten.

Doch wie gestaltet sich der Wissenstransfer? Wie wird Wissen gewichtet, gefunden, aktuell gehalten? Als Basis von formellem, sozialem und informellem Lernen fungiert eine State of-the-art-Software. „Es ist an und für sich eine triviale Aussage“, befindet Dr. Zajonc, „aber es geht wirklich nur mit Technologie.“ Die bisherigen Best Practices des Unternehmens bieten bewährte Konzepte, die aber immer wieder neu und in schier unendlicher Mannigfaltigkeit an die individuellen Erfordernisse angepasst werden. „Das ist eine Evolution: Immer wieder mischen wir unsere Kompetenzbausteine und führen Veränderungen herbei. Permanent entwickeln wir uns und unsere Lösung weiter.“ Sei Wissenstransfer noch vor zwanzig Jahren als „nice to have“ bezeichnet worden, gelte es mittlerweile auf allen Managementebenen als absolute Pflicht.

Auch die Fragen nach dem „Wo?“ und „Wann?“ sei heutzutage dank Performance Support fast selbsterklärend: überall und immer, mobil und virtuell.

Use technology and face reality

Bei allem Einsatz für die optimale Mitarbeiterqualifizierung und der Begeisterung für adaptives Lernen mit viel Content gebe es jedoch auch einige Dilemmas, denen man sich stellen müsse. Die Kunst liegt darin, den Spagat zwischen einerseits hoher Qualität und formalen Anforderungen und andererseits der gebotenen zeitlicher Dynamik, den Möglichkeiten informellen Wissenstransfers und Budgetbegrenzungen zu schaffen. Man muss und kann mit den gegebenen Möglichkeiten vorankommen, resümiert Dr. Zajonc:

„Use technology and face reality – und dabei das Optimum herausholen.“

Alles letztendlich mit dem Ziel, einen Business-Mehrwert zu schaffen und das eigene Unternehmen voranzubringen – womit das „Wofür?“ und damit auch die letzte der sieben einfachen Fragen beantwortet ist.

„Dass die Digitalisierung die Welt verändern wird, ist keine Prognose mehr auf die nächsten Jahre. Wir sind schon mittendrin und sie führt mit ihrer Unerschöpflichkeit der Möglichkeiten zu einer Zunahme an Komplexität, an Willkürlichkeit, Mehrdeutigkeit und Unsicherheit.“

INSIGHTS, TTS FORUM 2017