Skalierbare Qualifizierung für landesweite IT im Bereich Soziales
Wachsende Komplexität bringt Präsenzschulungen an ihre Grenzen
Die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA) trägt die fachliche und organisatorische Verantwortung für das Fachverfahren OPEN/PROSOZ einschließlich der Qualifizierung der Anwender:innen. Die Zielgruppe umfasst rund 2.200 Mitarbeitende in den Sozial- und Jugend- sowie zwei Landesämtern in Berlin.
Bislang dominierte ein stark präsenzbasiertes Qualifizierungsmodell, ergänzt durch erste digitale Eigenlösungen wie kleine Lernnuggets, FAQs und webbasierte Handbücher. Dieses Modell stieß jedoch zunehmend an seine Grenzen. Gleichzeitig befindet sich die Fachverfahrenslandschaft in einem kontinuierlichen Wandel: Änderungen gesetzlicher Grundlagen erzeugen hohen Anpassungsdruck in bestehenden Verfahren, während neue Anwendungen und Schnittstellen hinzukommen.
Parallel dazu erhöhten hohe Fluktuation, stark schwankendes Vorwissen sowie wachsende fachliche und technische Komplexität den Qualifizierungsbedarf deutlich. Ein einheitliches Präsenzformat konnte diesen unterschiedlichen Voraussetzungen nur eingeschränkt gerecht werden. Mitarbeitende benötigten Lernangebote, die sie abhängig von ihrem Vorwissen und ihrem individuellen Lernbedarf nutzen können.
Digitale Qualifizierung mit gleichbleibender Qualität
Gemeinsam mit SenASGIVA und weiteren E-Learning-Anbietern wurde der bestehende, primär präsenzbasierte Qualifizierungsansatz gezielt um interaktive und multimediale Selbstlernangebote erweitert. Die Mitarbeitenden können Inhalte flexibel nutzen, ihr Wissen bedarfsgerecht vertiefen und in ihrem individuellen Lerntempo lernen. So lassen sich Mitarbeitende kontinuierlich qualifizieren, neue Mitarbeitende strukturierter einarbeiten und Updates oder neue Funktionen schneller in die Praxis übertragen.
Die digitalen Lernangebote fördern die aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten und schaffen gleichzeitig eine einheitliche Qualität der Wissensvermittlung – unabhängig von wechselnden Rahmenbedingungen. Die initiale Investition in die Entwicklung der Lernmodule schafft die Grundlage für eine langfristig skalierbare Qualifizierung. Insbesondere bei wiederkehrenden Themen und größeren Zielgruppen reduziert sich der laufende Aufwand gegenüber einer wiederholten Durchführung von Präsenzschulungen deutlich.
Besonders wichtig ist dabei der fachliche Effekt: In den Lerneinheiten wird die korrekte Nutzung des Fachverfahrens OPEN/PROSOZ anhand realistischer Anwendungsszenarien und konkreter Geschäftsprozesse vermittelt. Inhalte können laufend angepasst werden, etwa bei Rechtsänderungen, Software-Updates oder Anforderungen an Barrierefreiheit. So entsteht ein nachhaltiger Qualifizierungsansatz, der eine einheitliche Wissensvermittlung ermöglicht, die Organisation entlastet und Mitarbeitende bei der sicheren Nutzung der Fachverfahren unterstützt.
tts hat die SenASGIVA dabei unterstützt, einen Blended-Learning-Ansatz umzusetzen, bei dem Präsenztrainings gezielt durch interaktive und multimediale E-Learning-Angebote ergänzt werden. So werden Lerninhalte orts- und zeitunabhängig verfügbar, individuell nutzbar und gleichzeitig einheitlich, anpassbar und praxisnah vermittelt – auch bei hoher Fluktuation, neuen Anforderungen und laufenden Software-Updates.
Warum tts learning architects?
- Die Entwicklung eines Templates bildet die Grundlage für alle Web-Based Trainings (WBTs) in Articulate und sorgt für konsistente Lernqualität
- Schnelle Einarbeitung in fachliche Zusammenhänge ermöglicht eine zielgerichtete und praxisnahe Umsetzung
- Maßgeschneiderte Konzeption und Produktion von E-Learnings garantieren eine Abstimmung auf individuelle Kundenwünsche und Praxis
- Didaktisches und methodisches Know-how schafft die Grundlage für verständliche, praxisnahe und zielgruppengerechte Lernangebote
- Eine realistische und verlässliche Projektplanung stellt sicher, dass begrenzte Ressourcen auf Kundenseite berücksichtigt werden
- Die Mischung aus Vor-Ort-Terminen und virtueller Zusammenarbeit verbindet Effizienz mit enger inhaltlicher Abstimmung
Über SenASGIVA
Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung des Landes Berlin trägt die fachliche und organisatorische Verantwortung für landesweit eingesetzte IT-Verfahren im Bereich Soziales. Dazu gehören unter anderem OPEN/PROSOZ und TOPqw. In diesem Umfeld treffen hohe fachliche Komplexität, regelmäßige rechtliche Änderungen und große Zielgruppen aufeinander.
Mehr als 500 Organisationen aus dem öffentlichen Sektor und der Privatwirtschaft arbeiten bereits erfolgreich mit tts zusammen. Vereinbaren Sie jetzt einen persönlichen Termin – kostenlos und unverbindlich!